Training in Linz – Feedback

Ich hab hier mal einige Auszüge von Feedbacks, die ich per Mail von den Teilnehmern in Linz bekommen habe zusammengestellt:

Also mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Ihr beide wart sehr locker, habt euch der Führung des heiligen Geistes überlassen und dennoch war alles fokussiert.
Die grösste Überraschung war zu sehen das wir Gemeinde eigentlich anders leben sollten – das hat mich echt verblüfft. Der praktische Teil war sehr gut – war cool David zuzuschauen! war einfach sehr beeindruckend.
Gelernt habe ich das Gott bei mir ist wenn ich gehe und das ich keinen Master in Bibelkunde brauche um jemanden zu belehren sondern es ausreicht dem Heiligen Geist zu vertrauen. die Praxis kommt dann sicher auch noch 😉
Fazit : SUPER!
Karam

Es hat mir gefallen, dass ich mich auch einbringen konnte, was ich schon zu dem Thema Multiplikation angefangen hatte zu entwickeln, z.B. das Bild am Tuch, und Gedanken dazu.
Interessant war auch die Demo von einem EBS (Entdecker-Bibelstudium) in der Gruppe. Es haben dann auf einmal alle mitgeredet – ob beabsichtigt oder nicht – und das zeigt, dass es sehr motiviert hat, mitzumachen.
Ulli

Das Seminar hat mir gut gefallen. Das Ausprobieren war eine tolle Sache.(learning by doing).
Peter

Genial war, die 3/3 Aufteilung vom Hauskreis mit der Frage, wem sage ich es weiter, wie kann ich was konkret umsetzen und die Nachfrage im nächsten Hauskreis danach…..
Entdeckerbibelstudium finde ich auch toll und das Tuch von Ulli war sehr anschaulich.Den Sonntag hab ich als sehr praktisch und hilfreich empfunden…
Doris

Also mein Feedback ist: das Seminar ist der Hammer.
Was mir gefallen hat war, das wir das Gezeigte und Gesagte gleich gemacht haben!
Pepi

Mir hat der Samstag sehr gut gefallen, ich hab vor allem gelernt total entspannt auf Gott zu hören, was früher oft mit gewissem Stress verbunden war.
bin da auf jeden Fall mehrere Schritte weiter mit Jesus und euch gegangen,
Vor allem hatte ich den Eindruck, dass wir uns in der Gruppe wirklich sehr stärken haben können und das gegenseitig Zeugnis geben echt auferbaut hat,
bin sehr motiviert weiter dran zu bleiben!
Manuel

Was ich gelernt hab:
Lukas 10, 1-16: Wort Gottes ist lebendig geworden, vom Spiel zur Realität, Wirken des Heiligen Geistes offensichtlich und für mich auch spürbar.
Heiliger Geist hat zu jedem von uns geredet.
Der 4. Sessel neu! Cool! T4T ist EIN Tool wie Gott die Mensch erreichen will.
Ingrid

Wenn Du jetzt Appetit bekommen hast auch mal dabei zu sein, oder mehr zu erfahren schreib mir doch einfach!

Prinzip 2: Großzügig säen

Vor einigen Jahren traf ich einen Mann, der sehr viele Menschen zu Jesus geführt und sie zu Jüngern gemacht hat! Er erzählte davon, dass viele, denen er helfen wollte, das gleiche zu tun wie er, ihm immer wieder sagen würden: „Ja das ist deine Gabe! Aber wenn wir mit Menschen sprechen, erfahren wir so viel Ablehnung, Widerstand und Gleichgültigkeit! Bei uns funktioniert das nicht so!“
Er sagte: „Weißt du, ich, erfahre genauso viel Opposition, aber ich höre einfach nicht auf, das Evangelium weiterzugeben.“ Das hat mich beeindruckt und ermutigt!
Als Jesus das Gleichnis vom Sämann erzählt (Markus 4:1-20), beschreibt er, wie dieser den Samen auf den unterschiedlichsten Böden aussät!
Es ist das Bild von jemandem, der das Evangelium großzügig und wahllos ausstreut. Es gibt nicht vorher eine Bodenuntersuchung. Der Boden wird nicht zuerst von Steinen befreit. Trotzdem findet der Same einen Weg, aufzugehen!
Dreißig, sechzig und sogar hundertfach! Das sollte unsere Einstellung sein, wenn wir das Evangelium weitergeben. Ja ich weiß. Ich möchte auch nicht gerne anecken und lieber angenommen und angehört werden. Ich such mir auch lieber die Leute aus und spreche mit solchen, die offen sind für das Evangelium. Und genau hier sollten wir auch anfangen! Da, wo es uns leicht fällt, das Evangelium weiterzugeben. Denn meistens sind es ein oder zwei negative Erfahrungen, die uns geprägt haben, und weswegen wir zögerlich sind, unseren Glauben weiter zu geben. Ist dir auch schon aufgefallen, dass viele leichter vom Sieg des Fußballvereins oder dem schwierigen Chef erzählen können als von Jesus. Ich glaube, das liegt auch daran, dass es hier um eine geistliche Dimension geht.
Der Schlüssel ist: Fang einfach an. Nimm dir einen Freund mit, zu zweit geht es immer leichter oder bitte jemand für dich zu beten, bevor du ein Gespräch mit jemandem hast. Mach dir keine Sorgen, du musst nicht alles wissen, bevor du mit jemanden über Jesus sprichst.
Und mit jedem Weitergeben wird es leichter! Jesus sagte, dass es ein ganz natürliches (bzw. geistliches) Nebenprodukt unserer Nachfolge ist, dass wir zu Menschenfischern werden! (Matthäus 4:19) Das heißt aber auch, dass das Menschenfischen zur Nachfolge gehört, ein Teil davon ist! Jeder Gläubige hat die Verantwortung, das Evangelium weiter zu geben! Und ich habe oft Überraschendes dabei erlebt. Leute, von denen ich es nie gedacht hätte, kamen zum Glauben.
Und genau das geschieht in Gemeinde-Gründungs-Bewegungen: Das Evangelium wird großzügig und verschwenderisch weiter gegeben! Nicht aus Zwang oder mit Druck. Nein, sondern weil das Herz voll ist mit Jesus, mit dem Erleben seiner Gnade kann man einfach nicht schweigen und gibt es weiter! Ich will das noch viel besser lernen! Du auch?

Prinzip 1: Gebet

Vielleicht habt ihr meinen Fehler hier schon bemerkt! Es geht um Prinzipen oder Elemente von Gemeindegründungsbewegungen nicht einfach Gemeindegründung!
Das erste Element ist Gebet! Intensives, ausdauerndes und anhaltendes Gebet!
David Watson erzählt in seinem Blog, wie sie herauszufinden versuchten, was die erfolgreichsten Gemeindegründer gemeinsam hatten. Sie fanden nur eine Übereinstimmung: ein intensives Gebetsleben! Hier die deutsche Version seines Beitrags.
Wenn man diese Geschichte liest, könnte man glauben, Gebet sei eine Leistung, etwas, das ich bei Gott abliefere und dann kommt das Ergebnis heraus: erfolgreiche Gemeindegründung! Halleluja! Nein, darum geht es nicht! Beim Gebet geht es um Beziehung, um Gemeinschaft! Wenn wir das Leben und den Dienst von Jesus anschauen verstehen wir das besser!
Jesus betete oft (Lukas 5:16), er stand früh auf um zu beten (Markus 1:35), manchmal betete er die ganze Nacht (Lukas 6:12). Er war der Sohn Gottes, aber suchte die Gemeinschaft mit dem Vater! Warum? Er war überzeugt „ohne den Vater kann ich nichts tun“ (Johannes 5:19) und er bekannte: „Der Sohn kann nichts von sich aus tun; er tut nur, was er den Vater tun sieht. Was der Vater tut, das genau tut auch der Sohn.“ Mit anderen Worten, er suchte die Gemeinschaft mit dem Vater, weil in dieser Gemeinschaft die Quelle seiner Kraft war. Weil er mit ihm zusammenarbeitete, sich mit ihm besprach. Von ihm Anweisungen und Aufträge erhielt.
Wenn wir beten, drücken wir damit unsere Abhängigkeit von Gott aus. Wir erklären: ich brauche dich Gott! Wenn wir nicht beten zeigen wir damit, dass wir es ohne ihn schaffen. Ich weiß, mit unserem Verstand bejahen wir das alles. Aber unser Leben offenbart was wir wirklich glauben. Ich möchte lernen zu beten. Leidenschaftlich und ausdauernd. Denn ohne ihn kann ich nichts tun! Und ohne Gebet wird auch keine Bewegung entstehen!

Buchempfehlung: Gemeindegründungsbewegungen von David Garrison

Prinzipien von Jüngerschaft und Gemeindegründung

Ich habe hier schon mal 10 universelle Elemente der Gemeindegründung gepostet. Jetzt habe ich mich entschlossen diese in den nächsten Beiträgen ein bisschen genauer zu definieren. Heute möchte ich allerdings vorausschicken, dass es sozusagen ein Grundprinzip gibt, das über allen anderen steht: Jesus ist der Herr!

Die Herrschaft Jesu Christi steht an erster Stelle! Er ist unser König unser Herr, unser Meister. Ihm gehört unser ganzes Leben, ihm sind wir ganz hingegeben mit Haut und Haaren. Unter seiner Herrschaft leben wir. Unsere Gedanken, unsere Ziele, unsere Worte sollen ihn ehren. Er ist das Zentrum unseres Lebens! Es gibt nichts Größeres als ihm zu gehören und ihm zu dienen! Wenn Du mehr darüber wissen willst, nimm Kontakt mit mir auf!